Lexikon für Begriffe des Westernreitens

| Aged | Das ist die Bezeichnung für ein Pferd, welches 4 Jahre oder älter ist. |
| American Quarter Horse Association | (AQHA) Amerikanischer Mutterverband der Quarter Horses. Es ist der Verein mit den meisten eingetragenen Pferden der Welt. Jedes Jahr werden sehr viele Turniere der AQHA in Deutschland veranstaltet. Unter anderem die Europa-Meisterschaften in Kreuth, oder die int. Deutschen Meisterschaften in Aachen. |
| Americana | Europameisterschaft der EWU mit einigen Shows der AQHA/DQHA. Größte Veranstaltung der Westernreitszene in ganz Europa und für alle Pferderassen offen. Sie findet alle zwei Jahre statt, im Wechsel mit den German Open (DM der EWU). |
| American Paint Horse Association | (APHA) Ist das Pendant zur AQHA. Hier sind ausschließlich Paint Horses (gescheckte Quarters) zugelassen. Auch die APHA veranstaltet Turniere in Deutschland, auf denen in speziellen Klassen auch Breeding Stocks (einfarbiges Paint Horse) starten dürfen. |
| Appaloosa Horse Club Germany | (ApHCG) Der deutsche Verband für Appaloosas (die bekannten "Indianerpferde", die besonders durch ihre Tigerscheckung auffallen). Mittlerweile ist er recht bekannt und dieses Jahr wurden zahlreiche Turniere durch ihn organisiert und veranstaltet. |
| (Show-)Arena | Showplatz, Reitplatz, Reitbahn |
| Association | Verband |
| Award | Preis oder spezielle Auszeichnungen, die verliehen werden |
| All-Around (Champion) | Ein all-around Pferd ist ein Pferd, welches in mind. 3 Disziplinen auf einem Turnier oder in der Saison die meisten Punkte erhält. Z.B in Pleasure, Trail und Horsemanship, oder: Reining, Cutting und Working Cow Horse. Dies kann aber von Verein zu Verein unterschiedlich sein. |
| approved | Dies kann man oft in Ausschreibungen lesen. Spricht man von einer "approved Show", so ist diese Show beim Verband (z.B. AQHA) anerkannt und somit erhalten die Reiter auf diesen Shows Punkte. Mit diesen Punkten haben sie die Möglichkeit, am Ende des Jahres einen Titel (Titel der AQHA) zu erlangen. |
| Amateur | Amateur ist, wer nicht mehr Jugendlicher ist und nicht gegen Entgeld Pferde trainiert, showt oder Unterricht gibt. Bis vor kurzem hatte die EWU eine Höchsteinnahmegrenze für Amateure, die sie mittlerweile aber gestrichen hat. Somit dürfen Amateure kein Geld mit Pferden verdienen. |
| Ausbinden | Wird mit verschiedenen (Hilfs-) Zügeln gemacht. Ausgebunden (versammelt oder gestellt) wird, um das Jungpferd mit dem Gebiss vertraut zu machen, aber auch, um damit Versteifungen vorzubeugen, oder sie zu beheben. |
| Aussacken | Eigentlich eine Maßnahme,
die das Pferd etwas abstumpfen soll. Es wird dabei behutsam mit erschreckenden Sachen wie
z.B. Plastiktaschen oder Klappersäcken konfrontiert/berührt, um zu lernen, dass es dem
Reiter vertrauen kann und nicht flüchten muß. In den USA werden Pferde beim Aussacken meist gehobbelt, d.h. ihnen werden z.B. die Vorderläufe gefesselt, um sie am Flüchten zu hindern. |

Back (up) Rückwärtsrichten des Pferdes Back Cinch Hinterer Sattelgurt, wie er beim Cutting (Disziplinen) benutzt wird. Er soll verhindern, dass sich der Sattel bei schnellen Bewegungen hinten hochklappt, wenn zu viel Druck auf den vorderen Teil des Sattels kommt. Back through Rückwärtsrichten eines Pferdes durch ein Hindernis. Z.B. wenn im Trail (Disziplinen) zwei Stangen parallel liegen und der Reiter diese rückwärts durchreiten muß. Barrel Faß; aber auch der Rumpf bzw. der Brustkasten eines Pferdes. Barrel Race Tonnenrennen; Es müssen in möglichst kurzer Zeit drei Tonnen in bestimmter Reihenfolge umritten werden. (Disziplinen) Basket Muster Punziertes (eingestanztes) Korbmuster auf Sätteln oder Trensen. Batwings
Chaps mit weit abstehenden Beinstücken. Wird gerne beim Cutting (Disziplinen) benutzt, da sie sich durch ihren weiten Schnitt mehr bewegen und somit Dynamik und Schnelligkeit zeigen. Bay Fellfarbe; Rotbraunes oder hellbraunes Pferd mit schwarzer Mähne und Schweif. (Farben der QH) Buckle Gürtelschnalle; meist oval und kunstvoll verarbeitet. bending Biegen; gymnastizieren Bit Kandare; kann gebrochen oder mit Stange sein (Equipment) Bit Guards Gummiringe, die zwischen Maulwinkel und Gebiss gelegt werden, um ein Durchziehen des Gebisses durchs Maul zu verhindern. black schwarz; hier gemeint als Fellfarbe, also Rappe (Farben der QH) Blanket Farbbezeichnung für die deckenartige Zeichnung eines Appaloosas auf der Kruppe. Beliebt ist: dunkler Untergrund mit weißen Flecken Blaze Blesse boots Stiefel, aber auch Gamaschen für die Pferdebeine bosal Gebisslose Zäumung , die häufig in Jungpferdeklassen zu sehen ist (bei den meisten Verbände bist zum 5.Pferdelebensjahr erlaubt). Es ist ein Nasenband, dass meist aus geflochtener Rohhaut besteht. breast collar Brustgeschirr oder Vorderzeug, damit der Sattel nicht nach hinten rutschen kann. In den meisten Prüfungen werden die mit Silber verzierten Schmückstücke allerdings nur noch zur Zierde verwendet. breaking Den Willen eines Pferdes brechen. Wurde in früheren Westerntagen alltäglich durchgeführt. Dabei wurden die Pferde meist gefesselt, oder zu Boden geworfen, um ihnen ihre Unterlegenheit deutlich zu machen. Die Pferde gehorchten dann aus Angst vor dem Menschen.
Heute heißt Einreiten bei vielen Trainer zwar immer noch breaking - hier ist aber die sanfte Variante gemeint.breed Rasse breed association Zuchtverband (z.B. DQHA) breeder Züchter breeder´s certificater Deckschein breeding Abstammung, Zucht (Hengst) breeding hobbles Beinfesseln für Stuten beim Zuchtakt, damit der Hengst nicht verletzt wird breeding farm/ranch Zuchtbetrieb / Zuchtstation breeding stock Zuchtmaterial, Zuchttiere
einfarbige Painthorsesbridge Brücke; unter anderem ein Pflichthindernis beim Trail (Disziplinen) bridle Komplette Zäumung eines Pferdes (Kopfstück + Gebiß) bridle path Abrasiertes Stück Mähne hinter den Ohren (ca. eine Ohrenlänge lang). Dient zum leichteren Aufzäumen der Pferde. bronco Wildes, ungezähmtes Pferd broodmare Zuchtstute browband Stirnriemen des Zaumzeuges brown Dunkelbrauner, Schwarzbrauner. Meist mit helleren Hautpartien im Bereich der Nüstern und Flanken.
(Farben der QH)bucking horse Bockendes Pferd, Rodeo Disziplin buckskin Falbe mit schwarzem Schweif und Mähne, aber ohne Aalstrich. (Farben der QH)

| calf roping | Rodeo Disziplin, bei der ein Cowboy vom Pferd aus ein Kalb fangen und fesseln muß (stammt vom Brandmarken junger Rinder ab) |
| Cantle | Hinterer erhöhter Rand des Sattels |
| Certificate of Registration | Abstammungsnachweis (Ausweis) des Pferdes. Hier werden die Abzeichen und die Abstammung registriert. Dieses Papier wird vom Zuchtverband ausgegeben. Pferde ohne dieses Papier sind keine echten Western Horses. |
| Chaps | Beinschützer aus Leder. Sie schützen gegen Nässe, Kälte und Dornen. Heute vorwiegend auch im Show-Business gebraucht, vor allem in den Horsemanship Disziplinen. Sie haben verschiedene Farben und werden über der normalen Hose getragen. |
| Chestnut | Pferdefarbe: Dunkelfuchs (Farben der QH) |
| Cinch | Bauchgurt am Sattel |
| Circuit | Bedeutet in etwa: Kreislinie oder Umkreis. Bei uns und in Amerika werden mehrere zusammenhängende Shows so genannt. |
| Class | Klasse. Entweder wortwörtlich gemeint, dass ein Pferd Klasse hat. Aber auch bei der Pleasure (Disziplinen) benutz, um eine bestimmte Klasse zu bezeichnen, z.B. eine Junior Pleasure Class. |
| Clinic | Western - Reitlehrgang |
| Closed Reins | Hinten geschlossene Zügel. Zum Beispiel beim Romal zu sehen. |
| Colt | Junghengst. Vom Absetzen an, aber jünger als 3 Jahre. |
| Competition | Wettbewerb, Konkurrenz |
| Concha | Runde Verziehrungen aus Metall. Meist kleine gewölbte Platten mit Verziehrungen drauf. Zu finden auf Sätteln oder Chaps. |
| Conformation | Gebäude, Exterieur |
| Contest | Wettkampf, Turnier |
| Copper | Kupfer(einlagen). Oft in Gebissen verwendet, da sie den Speichelfluß fördern. |
| Corner man | Zwei Reiter, sie beim Cutting rechts und links der Herde platziert werden und dem Cutter helfen die Herde zusammen zu halten. |
| Cow horse | Pferd, welches für die Rinderarbeit ausgebildet wurde. |
| Cow sense | Viel umsagter "Rinderverstand" des Pferdes. Geistiges Mitarbeiten des Pferdes bei dieser Arbeit und sichtlicher Spaß daran. |
| Cremello | Sehr helles Pferd, aber noch nicht so weiß, wie ein Albino. (Farben der QH) |
| Cricket | Kleine Rolle in der Mitte des Gebisses. Die Pferde können sie mit der Zunge drehen und so ihre Nervosität abbauen. |
| Crop-out | Ein Paint Horse mit zwei Quarter Horse Eltern |
| Curb Action | Hebelwirkung einer Kandarre durch die Hebel und die Kinnkette |
| Curb Strap | Kinnriemen |
| Cut | "Herausschneiden" eines Rindes aus der Herde. Begriff beim Cutting. |
| Cutter | Teilnehmer beim Cutting. Gemeint sind meist Pferd und Reiter. |
| Cutting | Aussondern eines Rindes aus dem Herdenverband, bei dem das Pferd selbständig arbeitet; auf dem Turnier darf der Reiter dem Pferd keine Hilfen geben. (Disziplinen) |

| D-Ring- Snaffle |
Snaffle Bit mit D-förmigen Ringen. |
| Dam | Mutter eines Pferdes |
| 2. Dam | Großmutter mütterlicherseits eines Pferdes |
| Deep Cut | Muß von jedem Reiter in einer Cutting Prüfung gemacht werden. Es bedeutet das Tiefe hineinreiten in die Rinderherde, um ein Rind auszusondern. |
| Deutsche Quarter Horse Association (DQHA) | Von der AQHA anerkannter Verband für Quarters in Deutschland. |
| Direct Rein | Einwirkung auf den Zügel auf der Seite, zu der das Pferd gelenkt werden soll. |
| double Rig(ging) | Doppelte Gurtung am Westernsattel, für einen besseren Sitz des Sattel. |
| drag | Teil einer Trailprüfung (Disziplinen), in dem man etwas hinter dem Pferd hinterher ziehen muß. |
| dry work | Trockenübung; erster teil einer Working cowhorse, der wie eine Reining aussieht |
| dun | QH-Farbe; Falbe mit Aalstrich und häufig auch Zebrastreifen an den Beinen. (Farben der QH) |
| dwell | Verharren |

| earned | Verdient |
| earnings | Meistens die Summe Geld, die ein Pferd gewonnen (verdient) hat |
| english | Englisch, hier ist aber von den Amerikaner der klassische Reitstil gemeint. English Classes beim Western-reiten ist z. B. eine Hunter Prüfung (Disziplinen). |
| entry | Starter, Teilnehmer |
| Equipment | Ausrüstung |
| Equitation | Eine Jugendklasse, bei der gutes Horsemanship beim Reiten bewertet wird |
| EWU | Erste Westernreiter Unio Deutschlands; Deutscher Verband, der alle Rassen zulässt |
| Event | Ereignis, Veranstaltung |
| Exhibitor | Aussteller |
| extended | Ausgedehnt, verlängert. kommt z.B. in der Pleasure vor, wenn eine Verstärkung des Trabes gefordert wird (extended trot) |

| fancy | Besonders gut, kunstvoll, ausgefallen, verziert |
| fault | Fehler |
| fee | Gebühr (z.B. die Decktaxe) |
| fence | Zaun |
| fence work | Teil der Reined Cow Horse Prüfung in der das Rind in einer bestimmten Weise gearbeitet werden muß. |
| figure eight | Bahnfigur: Acht; zwei Galoppzirkel in Form einer acht, die sich im Zentrum der Bahn berühren |
| filly | Junge Stute im Alter zwischen Absetzer und 3 jährig |
| flexing | Nachgeben, Biegen |
| floral stamping | Einpunziertes Blumen- oder Pflanzenmuster (Wild Rose Muster) |
| flying lead change | Fliegender Galoppwechsel von einer Galopp-Richtung (lead) in die andere. |
| foal | Fohlen |
| forearm | Unterarm, bzw. Unterarmmuskel des Pferdes |
| forehead | Stirn |
| forelock | Schopf |
| Fork | Vorderer Aufbau eines Westernsattels (Foto) |
| Foundation sire | Ein Hengst, der zum Fundament einer Rasse oder einer Zuchtrichtung gehört, dasselbe trifft auch auf eine "Foundation Mare" (-Stute) zu. |
| Freestyle Reining | Reining Kür, in der Regel mit Musikbegleitung und Kostüm, auf ein bestimmtes Thema abgestimmt. |
| Futurity | Von Future (Zukunft); altersgebundener Wettbewerb für Jungpferde (bis 5 Jahre), meistens mit attraktivem Preisgeld ausgestattet. |

| Gag Bit | Aufziehtrense |
| Gaskin | "Waden"-Muskel des Pferdes, der Muskel direkt über dem Sprunggelenk, er soll innen wie außen ausgeprägt sein. |
| Gate | Tor, Hindernis beim Trail (Disziplinen) |
| Gaited | Auf die Gänge bezogen. Ein Pferd kann z.B. smooth gaited sein, d.h. weiche Gänge haben. Ein Pferd nur als "gaited" zu bezeichnen bedeutet, dass es als Gangpferd zu bezeichnen ist, also das es Paß oder eine Töltvariante oder beides geht. |
| Gear | In diesem Zusammenhang: Cowboywort für Ausrüstung |
| Gelding | Wallach |
| Gentle | Freundlich, sanft, zahm |
| German Open | Deutsche Meisterschaft im Westernreiten. Veranstaltet von der EWU |
| Get | Nachzucht eines Hengstes |
| Get of Sire | Nachzucht eines Hengstes. Gehört zu den Halter Klassen. Bis zu drei Söhne oder Töchter eines Hengstes können geshowt werden. |
| Gimmick | Tricks und Hilfsmittel, welche die Ausbildung verkürzen sollen (bringen i.d.R. nicht viel) |
| Go-round | Vorlauf, Vorentscheidung |
| Grand Champion | das beste Halterpferd einer Show in den jeweiligen Geschlechts Klassen (Titel der AQHA!) |
| Granddam | Großmutter eines Pferdes |
| Grandsire | Großvater eines Pferdes |
| Grazer Bit | Kandare mit einfacher Gebißstange und Hebelarmen, dir kurz genug sind, daß ein Pferd damit grasen kann. |
| Great Granddam | Urgroßmutter eines Pferdes |
| Great Grandsire | Urgroßvater eines Pferdes |
| Green Broke | Angeritten |
| Grey | Schimmel; alle Schimmel werden im englischen als Grey (Grau) bezeichnet, egal ob sie nun noch fast dunkel (Jungpferde) oder rein weiß sind. (Farben der QH!) |
| Ground Tying | Das Pferd bleibt mit zum Boden fallenden Zügeln am Fleck stehen, kann ein Teil des (Disziplinen) Trail sein. |
| Group | Gruppe. Halter Klasse, in der mehrere Tiere unterschiedlichen Geschlechts und Alters geshowt werden können. |
| Grulla/Grullo |
Schwarz- oder Graufalben (Farben der QH) |
| Gullet | Kammer des Westersattels unter der Fork, muß ausreichend hoch sein, um genug Widerristfreiheit zu bieten. (Foto) |

| Hackamore | Gebissloser Trainingszaum, bestehend aus einem Nasenband aus Rohhaut, Leder oder Strick, und den Zügeln, bei der kalifornischen Hackamore, der Mecate |
| Halter | Halfter; aber auch: Halter Klasse (Klasse, in der ein Pferd am Halfter vorgestellt und beurteilt wird - (Disziplinen) |
| Handle | Manövrierfähigkeit eines Pferdes unter dem Reiter |
| Handling | Bezeichnet den Umgang mit dem Pferd; wenn ein Pferd ein gutes Handling hat, heißt das, dass es gut an den Hilfen steht, also gut ausgebildet ist. |
| Hat | Hut; das Tragen eines Hutes ist auf Westerturnieren Pflicht |
| Headstall | Kopfstück (des Zaumzeugs) |
| Hesitate | Verharren |
| High Point | Höchstpunktzahl; High Point Horse wird das Pferd eines Zuchtverbandes, das in einem bestimmten Jahr die meisten Punkte in einer Disziplin erringen konnte. |
| Hindquarters | Hinterhand |
| Hip | Hüfte, Kruppe; soll bei Westernpferden möglichst lang und schräg sein |
| Hobbles | Fußfessel aus Strick, Leder oder Sackleinen zur Immobilisierung von Pferden. |
| Hock | Sprunggelenk |
| Hoof | Huf |
| Horseman | Person, die viel Erfahrung im Umgang mit Pferden hat und umfassende Kenntnisse besitzt. |
| Horsemanship | Pferdegerechter Umgang, vorbildliches Reiten. Aber auch Disziplin |
| Horseshoe | Hufeisen |
| HYPP | Kurzform für Hypercalemic Periodic Paralysis; Erbkrankheit, die bis dato nur bei Impressive (Zuchthengst) gezogenen Linien bekannt wurde. |

| Illegal | Illegal;: es gibt Ausrüstungsgegenstände, die auch dem Turnier verboten sind. So z.B., Sperrhalfter oder Gamaschen in den Disziplinen Trail, Pleasure etc. nicht erlaubt. |
| Impressive | Herausragender Vererber von Halter Pferden. Überträger von HYPP. |
| Inbreeding | Inzucht |
| Indian Pony | Indianerpferd. Häufig direkte Nachkommen von Mustangs |
| Indirect rein | Indirekter Zügel, siehe auch Neck Rein |
| Industry | In den USA spricht man von der Pferdeindustrie, wenn der gesamte Pferdemarkt gemeint ist. |

| Jaw | Kinnbacke des Pferdes, Ganasche; typisch für Quarterhorses sind stärk ausgeprägte Jaws |
| Jog | Langsamer Trab, wie er zum Beispiel in der Pleasure (Disziplinen) gezeigt wird |
| Judge | Richter |
| Junior | Junior Pferde sind solche bis 4 Jahre; Junior Klassen sind für 3 und 4jährige Pferde. Junior Pferde dürfen mit Snaffle-Bit, Hackamore oder Bit geshowt werden. |

| Knee | Knie, als Knee wird das Vorderfußwurzel- oder Carpalgelenk bezeichnet |
| Knot | Knoten |

| Lariat | Wurfseil der Vaqueros. Oft aus Rohhaut |
| Latigo | Lederart, besonders geschmeidiges, sich leicht fettig anfühlendes Leder |
| Lead | Führung, Leitung; Führstrick. Lead-Line-Class = Kinderführzügel Disziplin. Lead bezeichnet aber auch den Galopp, in dem sich das Pferd befindet. |
| Lead Change | Galopp Wechsel; Flying Lead Change = fliegender Galoppwechsel |
| Leading | Führend, zu einer Spitzengruppe gehörend. |
| Leading Sire | In einem Jahr auf einem bestimmten Gebiet erfolgreichste Hengst bzw. Vererber |
| Lead Rope | Führstrick |
| Leg Boots | Schutzgamaschen für Pferdebeine. z.B. Skid Boots, die die hinteren Fesselköpfe beim Sliding Stop |
| Leopard | Fellzeichnungsmuster bei Appaloosas |
| lethal white | Bedeutet so viel wie "tödliches Weiß". Scheckfohlen, die keine oder fast keine pigmentierten Hautstellen haben, und auf grund gleichzeitig auftretender Darm- und Gehirnabnormalitäten nicht lebensfähig sind. |
| Leverage | Hebelwirkung. Vor allem bei Anzügen der Bits (Equipment). |
| Limited | Begrenzt. Bezieht sich z.B. auf Reitklassen. Bei Limited Open Klassen dürfen beispielsweise nur Reiter mit einer bestimmten Gesamtgewinnsumme starte n |
| Line Up | Kommando in der Western Pleasure (Disziplinen) zum Aufstellen aller Reiter in der Arena Mitte |
| Loose rein | lockerer Zügel |
| low loose rein | Mit tiefer seitlicher Zügelhand gegebene Zügelhilfe am sonst durchhängenden Zügel |
| Lope | langsamer Arbeits-Galopp |
| Lope Over | Hindernis, über das im Lope geritten werden muss (meistens am Boden liegende Stangen). Teil der Trail- oder Horsemanshipprüfung (Disziplinen) |

| Mane | Mähne |
| Mare | Stute |
| Marker | Markierung, die kennzeichnen, an welchen Stellen der Bahn ein bestimmtes Manöver geritten werden muß. Zum Beispiel in der Horsemanship (Disziplinen) |
| Markings | Abzeichen der Pferde, z.B. an Beinen oder Kopf. |
| Martingale | Hilfszügel, die eine zu hohe Kopfhaltung des Pferdes verhindern sollen. |
| Maturity |
Shows nur für Pferde über/einschließlich 6 Jahre |
| Mecate | Aus Pferdehaar (vorzüglich Mähne) geflochtenes Seil, aus dem die Zügel der Hackamore bestehen. |
| Mechanical Hackamore | Mechanische Hackamore, gebißloser Zaum. Die Wirkung geht über über Kinnkette und Hebelarme. Eigentlich eine gebißlose Kandarre, ist aber in den meisten Turnierdisziplinen unzulässig. |
| Medaillon | Medaille, eine Auszeichnung des Appaloosa Horse Clubs |
| Member | Mitglied |
| Mind | Sinn, Seele, Verstand. Ein Pferd mit einem guten Mind ist arbeits- und lernwillig. |
| Mohair | Angorahaar. Die meisten Bauchgurte sind aus Mohair, bei billigen aus Baumwolle. |
|
Missouri Fox Trotter |
Amerikanische Pferderasse, die sich durch eine besondere Gangart, den sogenannten Foxtrott, auszeichnet, der eine Töltvariante ist. Obwohl z.T. auch für die Rancharbeit eingesetzt ist es doch kein Western Horse im eigentlichen Sinne. |
| Morgan | Amerikanische Pferderasse, die auf einen einzigen Gründerhengst zurückgeht, namens Justin Morgan. Justin Morgan war allem Anschein nach ein Pferd des Quarter Horse Schlages. Damals war das QH als Rasse jedoch noch nicht anerkannt. Darum war das Morgan Horse lange Zeit identisch mit dem QH. In jüngerer Zeit fand es mehr Verwendung als English Horse bzw. Fahrpferd und die Rasse hat sich dementsprechend entwickelt. |
| Mouth | Mund / Maul |
| Mouthpiece | Mundstück. Die Mundstücke können einmal oder mehrmals gebrochen oder ungebrochen sein. Equipment |
| Mr J Bar | Foundationsire der Painthorses |
| Mullen Mouth | Bits, die sich zur Mitte hin nicht verjüngen, sondern einer geraden Stange gleichen; manchmal aus mehreren Zylindern gleichen Umfangs bestehend, die sich individuell um eine Achse drehen. |
| Mustang | Verwildertes Pferd spanischen Ursprung. Der Mustang wurde gezähmt und von Indianern und Cowboys geritten und hatte einen großen Einfluss auf die heutigen Westernhorses. |

| National Champion | Nationales Turnier (war jahrelang das Hauptturnier der APHA. Der Sieger wird National Champion. |
| Navajo Blanket | Aus Wolle gewebte Decke, die auch als Satteldecke sehr beliebt ist. |
| Neck Reining | Beschreibt das Lenken eines Pferdes mit einer Hand. Das Pferd weicht dabei dem äußeren Zügel aus, wenn dieser seinen Hals berührt. Hier ist aber ein Zusammenspiel aller Hilfen wichtig (Gewicht, etc). |
| National Association | Hiermit die die nationalen Ableger der Vereine gemeint. Z.B. die National Cutting Horse Association. In dieser werden z.B. die nationalen Interessen des Cutting Sports gefördert. |
puhh..... bald geht´s weiter !!